Countdown

Der Countdown läuft 

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Der Countdown läuft. Es sind noch 13 Wochen bis zum errechneten Geburtstermin. Leider haben wir noch Hausaufgaben zu erledigen. Der Kinderwagen steht bereit, der Wickeltisch noch nicht 😉  Babybett und Auto-Kindersitz warten auf die End-Montage. Strampler liegen fein zusammengelegt im Schrank. Sogar erste Windeln sind griffbereit. Aber sind wir beide auch bereit, Eltern zu werden?

Spannende Zeit

Die ersten 27 Wochen der Schwangerschaft vergingen wie im Flug. Neue Herausforderungen, Veränderungen reihten sich nahtlos aneinander. Bereite ich mich zum Beispiel im Berufsleben auf einen wichtigen Tag vor, fällt mit Erreichen dieses Ziels viel Druck ab. Dann gilt es die Akkus wieder aufzuladen, am besten mit einer kurzen Auszeit. Bei einer Schwangerschaft ist das – angeblich – anders. Der Tag X ist die Geburt und das Projekt geht unendlich weiter. Keine Möglichkeit einer Auszeit. Langsam wurde meiner Frau und mir das auch bewusst.

Frageziechen

1000 Fragen

Meine Frau und ich führten vor der Schwangerschaft ein aufregendes Leben. Wir standen mit beiden Beinen im Leben, wussten über die Bedeutung von richtig und falsch Bescheid und kosteten unsere Unbeschwertheit des Lebens aus. In der Schwangerschaft hielten wir daran fest, reichte unser Humor aus, um immer wieder lachend aus einer schwierigen Situation herauszufinden.

Je näher der Geburtstermin rückt, desto mehr Fragen tauchen auf. Wie wird die Geburt? Wie werden die ersten Tage? Wie werden die Wochen nach den ersten Tagen? Wie wird unser weiteres Leben als Ehepaar, als Familie werden? Als Vater stellt man sich diese und noch viel mehr Fragen. Werden wir überhaupt noch Zeit für uns finden, wenn unsere beiden Mädels auf der Welt sind? Wie werden wir miteinander umgehen, wenn wir beide übernächtigt sind, aber dennoch für unser Baby funktionieren müssen? Bleiben wir ein Team, das einfach nur um ein Mitglied ergänzt wird? Die Liste ist unendlich fortsetzbar.

Was erwartet uns?

Meine Frau und ich wissen heute nicht, was alles auf uns zukommt. Zum Glück. Genug Geschichten über die ersten Wochen haben wir gelesen und gehört. Und diese klingen immer anders, aber nur selten entspannend und beruhigend. Wir beide haben uns allerdings vorgenommen, für alles offen zu sein und wenn uns mal die Nerven strammstehen einfach darüber zu stehen.

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